KassenSichV 2020 - bonit.at Software

Kassensicherungsverordnung / Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen

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KassenSichV 2020 Information und Registrierung

Die KassenSichV ist für die meisten noch ein Rätsel.
Wir möchten Ihnen auf dieser Seite leicht verständliche und ehrliche Informationen liefern und nicht nur
die üblichen vagen Floskeln verwenden oder Gesetzes- und Verordnungstexte zitieren:

Das neue Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen wurde am 16.12.2016 verabschiedet und besagt, dass elektronische Registrierkassen ab dem 01.01.2020 mittels gesicherter Protokollierung der Buchungen gegen Manipulationen geschützt werden und mit einem zertifizierten Sicherheitsmodul (Technische Sicherheitseinrichtung - kurz "TSE") ausgestattet werden müssen.

Welche bonit.at Produkte werden laut KassenSichV ausgestattet:
Auf jeden Fall garantieren wir die Umsetzung der KassenSichV 2020 für die Kassensoftware BONit FlexX.

Wann wird die Einbindung der KassenSichV fertig sein? Kann der Termin 1.1.2020 eingehalten werden?
Sobald es erste zertifizierte technische Sicherheitseinrichtungen (TSE) am Markt gibt, werden wir diese mit Hilfe der Firma EFSTA in unsere Produkte integrieren. Laut Bestimmungen von 2016 müssen alle Kassensysteme bis zum 1.1.2020 aktualisiert werden. Da dieser Zeitpunkt wegen noch fehlender Spezifikationen seitens der Finanz unrealistisch ist, plant die Finanz bereits eine Nichtbeanstandungsregelung mit Laufzeit bis zum 30. September 2020. Ähnlich wie in Östereich wird die Nichtbeanstandungsregelung nur dann zum Zuge kommen, wenn der Betreiber der Kasse bereits Vorkehrungen zur Umsetzung getroffen hat (Bestellbestätigung beim Kassenhersteller). Fakt ist: bis jetzt gibt es leider noch keine einzige in der Praxis testbare TSE-Lösung mit Zertifizierung.

Welche TSE wird bonit.at Software für die Integration verwenden?
Bei der Umsetzung der RKSV in Österreich haben wir uns von der Cloud-Signatur distanziert und uns einer lokalen Chipkartenlösung zugewandt. Diese hat den Vorteil, dass keine dauerhafte Internetverbindung erforderlich ist, da die Verschlüsselung lokal stattfindet und das Datenerfassungsprotokoll bis zur Wiederherstellung einer Internetverbindung lokal zwischengespeichert wird. Bei reinen Cloud-Lösungen besteht die Gefahr bei Internetausfall nicht bonieren zu können. Eine lokale Smartcard-Lösung werden wir auch für unsere deutschen Kunden umsetzen. Zwei große europäische Anbieter sind gerade bei der technischen Entwicklung solcher lokalen TSEs die entweder über USB-Stick oder SD-Card funktionieren. Sobald die Zertifizierung abgeschlossen ist, beginnen wir mit der Enbindung über das seit 2017 in Österreich und anderen EU-Ländern bewährte EFSTA System.

Hier finden Sie die offizielle Seite des BSI über sich in Zertifizierung befindlichen Produkte (nicht alles sind TSE).

Welche Kosten kommen auf deutsche Unternehmer für die Umstellung zu?
Hierzu schweigen derzeit alle Anbieter von Kassensystemen. Warum, das ist ganz einfach erklärt: Es gibt von den TSE-Anbietern (Herstellern) aktuell noch keine definitiven Preise und es steht auch noch nicht fest welchen Aufwand die Einbindung selbst darstellt. Unseren Vorab-Infos zufolge wird die deutsche Lösung aber empfindlich teurer werden als die österreichische Lösung. Sobald uns die exakten Kosten bekannt sind, werden wir diese umgehend im Rahmen unseres selbst auferlegten Preis-Transparenzgebotes auf dieser Seite veröffentlichen. Wie von bonit.at Software gewohnt, werden unsere Preise aber auf jeden Fall am unteren Ende der Preisskala angesiedelt sein.

Bei weiteren Fragen zu diesem und anderen Themen zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen
Roland Berghöfer
CEO bonit.at Software OG

Stand: 29.08.2019


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